Erst
in der zweiten und dritten Generation also F1 + F2 treten
Kater auf, die auch die gewünschten Charaktereigenschaften
aufweisen. Der umgängliche und anhängliche Charakter
kann wiederum nur bewahrt werden, wenn Rückkreuzungen
weitgehend vermieden werden. Die Züchter suchten nach
Ausweichrassen, um Gesundheit und Widerstandskraft der Bengalen,
mit der es zu der Zeit nicht zum besten stand und kamen
so auf die Egyptian Mau. Der Körperbau und die natürliche
Felläpfelung auch die robuste Gesundheit und Widerstandskraft
der Agyptian Mau waren überzeugend.
Einige
weitere Bengal-Katzenzüchter bauten neue Blutlinien
mit eigenen nicht verwandten ALC (Asian Leopard Cats) auf.
So hat sich eine sehr breite Linienbasis ergeben, die es
ermöglicht, enge Inzucht zu vermeiden und ebenfalls
die Möglichkeit eröffnet, dass nicht jeder Züchter,
der gerne mit der Bengal-Zucht beginnen möchte, erst
wieder mühevoll den Weg über die ersten Generationen
gehen muss. Eine gewisse Linienzucht hat sich aber über
die Jahre bewährt, um die erwünschten Merkmale
zu festigen. Die F1-Generationen der Bengal sind spätestens
nach Eintritt der Geschlechtsreife keine Schmusekatzen mehr
und gehören in die Hände von Spezialisten. Oft
haben diese auch noch die für den Menschen nicht besonders
angenehme Eigenschaft, wie die Katzentoilette nicht anzunehmen.
Die F1- und F2-Kater sind definitiv steril, in der F4-Generation
(6.25% ALC Blut) findet man hin und wieder einen fruchtbaren
Kater.
Seit
dem Jahr 1983 können die Bengal Cats (diesen Namen
erhielt die Rasse von der TICA) in den USA bei der The International
Cat Association registriert werden. 1985 war es dann soweit
und die Bengal Cat wurde einem großen Publikum auf
einer TICA-Show vorgestellt.